Wenn ich zaubern könnte, dann würde ich Selbstvertrauen aufbauen. Für alle.

Ich würde jedem Kind, jedem Tier und jedem Erwachsenen das Selbstvertrauen aufbauen. Auf 100%.
Wie ist das denn bei Dir, mit dem Selbstvertrauen? Wie würdest Du es einordnen, auf einer Skala von 1-10? 10 wäre das unerschütterliche Vertrauen in Dich selbst.

Wenn ich zaubern könnte, dann würde ich Selbstvertrauen aufbauen. Für alle. 1

Ich muss sagen, dass ich das Vertrauen in mich selbst erst so mit 25 verbessern konnte. Mit etwa 28 Jahren wurde es noch besser und jetzt ist mein Selbstvertrauen bei 9. Manchmal bei 8, manchmal auch bei 10. Überwiegend ist es jedoch sehr hoch. In diesem Beitrag erzähle ich Dir unter anderem, wie ich von der Überzeugung, dass mich alle Menschen hassen dort hin gekommen bin, wo ich jetzt bin.

Selbstvertrauen aufbauen – mein Schlüssel

Herauszufinden, was die Ursache für ein geringes Selbstvertrauen ist, ist letztendlich der Schlüssel, um überhaupt Selbstvertrauen aufbauen zu können. Denn es geht leichter, wenn die schwächenden Ursachen des Selbstvertrauens gelöst sind.

Durch ein Programm, das aus 12 CD’s von Bob Procter bestand, habe ich im Jahr 2011 verstanden, dass diese Unsicherheit, die ich immer spürte von mir selbst ausging. Dass das, was ich da glaubte (ich war bis zu diesem Zeitpunkt überzeugt davon, dass mich jeder hasst. Auch die, die mich gar nicht kennen.) völliger Unsinn war. Ich hatte zum Beispiel größte Schwierigkeiten allein oder auch mit Freunden in z.B. eine Bar zu gehen und mich dort einfach entspannt wohl zu fühlen. Ich war ja überzeugt davon, dass die anderen Menschen mich nicht leiden können und nichts mit mir zu tun haben wollen. Nachdem ich aber verstanden hatte, dass das ja meine eigenen Gedanken sind und nicht die der anderen sein müssen, habe ich mich getraut und folgendes Experiment gewagt:

Bei zukünftigen Unternehmungen und Kneipenbesuchen habe ich einfach so getan, als würden mich die anderen mögen oder mir zumindest neutral gegenüber stehen.

Ich habe einfach so getan „als ob“.

Ich habe mir immer wieder gesagt „Dani, die kenn Dich doch gar nicht, also entspann Dich mal“. Das Ergebnis war wirklich verblüffend! Ich hatte es dadurch in kurzer Zeit geschafft viele Erfahrungen zu machen, die mir zeigten: Wenn ICH den anderen gegenüber offen bin, dann finden die mich ganz nett und reden gerne mit mir. Ich konnte es also in gewisser Weise steuern und beeinflussen. Und zwar nur dadurch, dass ich anders dachte und dadurch eine andere innere Haltung und damit Ausstrahlung hatte.

Zwei Jahre später dann entschloss ich mich eine NLP (Neuro Linguistisches Programmieren) Ausbildung zu machen. Während dieser Ausbildung wurden mir meine Glaubenssätze bewusst. Ich hatte ein absolutes Problem damit, mich selbst zu lieben. Da war gar nix an Selbstliebe vorhanden. Ich fand mich nämlich überhaupt nicht toll. Ich schaffte es, diese destruktive Überzeugung zu transformieren und entwickelte mich zu einer Frau, die sich selbst mag. So wie sie ist.

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Hab Dich lieb, so wie Du bist.

Durch das Verständnis dessen, dass ich mir in gewisser Weise meine Welt da um mich rum selbst „erschaffe“ – nämlich dadurch, aus welcher Brille ich sie betrachte, kann ich jetzt zu jeder Zeit entscheiden welche „Brille“ ich aufsetze. Die Rosarote? Die, die alles schwarz sieht oder die bei der alles sonnig ist. Der regelmäßige und bewusste Wechsel der Brillen tut übrigens sehr gut und ist sehr zu empfehlen.

Entscheide Dich bewusst für eine Brille und setze sie auf. Auch an das Wechseln der Brillen denken.

Als ich dann die Ausbildung zur ORGANETIKERIN gestartet habe und mein erster Kurs der Tensorkurs war, kam ich nochmal an eine neue Art des Selbstvertrauens heran. Denn da ging es darum, die eigene Intuition, das eigene Unterbewusstsein ganz bewusst und konkret zu befragen.  Wir hatten damals damit geübt, welche Lebensmittel mir gut tun und welche ich besser meiden sollte.
Ich sollte mein Unterbewusstsein befragen und auf die Antworten, die mir durch den Tensor angezeigt wurden vertrauen. Das war schon ziemlich schräg.
Ich spürte aber, dass das ein goldener Schlüssel ist, den ich da in der Hand hielt. Auch in dieser Arbeit hatte ich viele Situationen, an denen ich mir selbst misstraut habe. Immer wieder kam ich an Punkte, an denen ich dachte „nein Dani, das bildest Du Dir alles nur ein“.

Ein Beispiel dazu: Mein Sohn Mick, damals 1 Jahr alt, hatte arges Fieber. Ich habe also zuerst mit dem Tensor abgefragt, ob Mick belastende Erreger habe. Die Antwort war „Nein“. Ich war irritiert, bekam aber auch nach mehreren Abfragen keine andere Antwort zu Erregern.
Er fieberte weiter und am nächsten Tag sind wir dann zum Kinderarzt weil es zu arg war. Der Arzt hat ihn untersucht und dann vermeldet „er hat eine beginnende Grippe. Roter Rachen, leicht geschwollene Lymphe. Da müsst ihr jetzt durch, das wird noch ne Woche gehen“.

Und ZACK, da kam der Stich in mein Selbstvertrauen: „Dani, jetzt hast du’s, Du hast Dir das alles nur eingebildet. Denn eine Grippe hätte ich angezeigt bekommen MÜSSEN!“.
Wir sind heim gefahren und ich konnte es einfach nicht glauben. Zu Hause bin ich wieder mit dem Tensor ran und habe Erreger bzw. Viren abgefragt. Wieder die Antwort „nein“.
Dann kam mir ein Gedanke und ich fragte „gibt es Belastungen durch Zähne in Verbindung mit dem Fieber“? Die Antwort war „ja“. Also habe ich mit der ORGANETIK die Zahnfeldbelastungen harmonisiert und das Fieber war kurz später weg. Eine Grippe kam auch nicht. Am nächsten Tag war alles gut.

Selbstvertrauen aufbauen ist eine nie endende Aufgabe

Trotzdem ich mittlerweile ein wirklich gutes Selbstvertrauen habe, ist Selbstvertrauen aufbauen eine nie endende Aufgabe. Denn auch die Erhaltung des Selbstvertrauens ist wichtig.

Wenn ich mit meinen Kunden und auch in der Familie über das Thema Intuition und Selbstvertrauen spreche, dann merke ich wie wenig Selbstvertrauen die meisten haben. Die Meinung anderer, das was andere können wird häufig über das eigene Gefühl oder das eigene Bedürfnis gestellt. Weshalb eigentlich?
Meist, so behaupte ich, weil wir uns nicht so ganz sicher sind und auch, weil wir niemandem auf den Schlips treten oder gar verletzen vollen. Jetzt mal ganz provokativ die Frage: wer kann sich denn eigentlich 100% sicher sein? Gibt es Menschen, die wirklich ALLES wissen? Ich meine nein. Jeder Mensch, egal was er studiert und gelernt hat, hat einen begrenzten Erfahrungshorizont. Der einzige Mensch, der wirklich alles über uns wissen kann, sind wir selbst.

Hinzu kommt, dass wir dazu erzogen werden, dass immer andere mehr wissen als wir. Dann, wenn wir vermeintlich alt genug sind, um mehr als andere zu wissen ist es oftmals quasi schon zu spät.
Als Kind hat man Eltern, die immer mehr wissen und können als wir. In der Schule, sind es die Lehrer denen wir gefälligst zu folgen haben und von denen wir lernen.
Dann gehen wir in die Lehre oder machen ein Studium, eine weiterführende Schule und haben wieder jemanden vor uns, der vermeintlich mehr weiß und kann als wir.

Wir lernen also schon von klein auf, dass andere mehr wissen und können als wir. Es ist je nach Umfeld und Familie harte Arbeit, manchmal leider sogar fast unmögliche Arbeit Selbstvertrauen aufbauen zu wollen.
Unerschütterliches Vertrauen in sich selbst. Damit meine nicht, dass wir stur sind wie ein Bock und nichts dazu lernen oder Vorbilder haben. Damit meine ich nur, dass wir uns selbst vertrauen. Dass Du Dir selbst vertraust.

Selbstvertrauen aufbauen – am Beispiel Arztbesuch

Nehmen wir mal das Beispiel Arztbesuch. Das ist ja leider bei vielen ein Thema. Wenn man krank ist, geht man immer noch überwiegend zum Arzt. Der Arzt sagt uns dann, was wir haben und was wir tun sollen bzw. einnehmen sollen. Meist endet die Geschichte hier.
Wie wäre es denn nun, wenn man, bevor man zum Arzt geht mal ganz tief in sich hinein horcht und seinen Körper, seinen Geist „befühlt“ und „befragt“, was denn das Problem ist?  Wer darin Übung hat und verschiedene Techniken kennt, der wird wissen, dass das zu ganz verblüffenden Ergebnissen führt. Mit diesen Informationen könnte man dann auch den Arzt unterstützen. Hätte ich z.B. dran gedacht, die Zähne bei Mick vorher zu befragen, hätten wir uns den Arztbesuch ganz sparen können. Doch da war ich auch zu sehr abgelenkt vor Mitgefühl mit meinem kleinen.

Wenn der Arzt eine Therapie vorschlägt oder eine Diagnose stellt, dann könnte man auch da erst einmal „sich selbst“ fragen. Hab ich das Gefühl die Diagnose stimmt? Hab ich das Gefühl, dass mich dieser Weg gesund macht? Wenn ja, dann go for it! Wenn da ein Gefühl von Unsicherheit ist, dann sollte ich diesem Gefühl Beachtung schenken. Dann sollte ich aktiv werden, Selbstverantwortung übernehmen und mich mit meinem Arzt des Vertrauens auf die Suche machen. Selbstvertrauen und Selbstverantwortung gehören für mich übrigens eng zusammen. Aber das Thema Selbstverantwortung kommt vielleicht einmal in einem anderen Beitrag.

Selbstvertrauen aufbauen, wenn man sich unsicher fühlt.

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Unsicher?

Selbstvertrauen aufbauen geht zum Beispiel auch dann, wenn man sich gerade unsicher fühlt. Gerade dann, wenn man in Anwesenheit anderer unsicher wird, hilft oft folgendes:
Einfach sagen „das weiß ich jetzt gerade nicht“ oder „Du, das will ich grade nicht entscheiden, habe dafür jetzt keinen Kopf“.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es mir sehr viel innere Stärke gegeben hat, wenn ich klar formuliert habe, wie es mir grade geht. Dadurch konnte/n mich mein/e Gegenüber besser verstehen und mir hat es sofort Sicherheit gegeben.
Auch der Satz „das mache ich jetzt nicht, ich möchte dafür einen klaren Kopf haben“ kann Druck raus nehmen, vermeintliche Unsicherheit aufweichen und mir die Chance geben mein Selbstvertrauen aufbauen zu können.

Wenn ich unsicher bin und alleine, dann versuche ich mich wieder zu entspannen und den „Kopf in die Pause zu schicken“.
Wer sich als Kopfmensch bezeichnet, bei dem ist es häufig so, dass Zweifel, Sorgen und „was wenn…“-Gedanken die Unsicherheit hervorrufen. Dann ist es absolut sinnvoll, sich die Zeit zu nehmen und z.B. einfach nur bewusst ein- und wieder auszuatmen. Dann versuchen über den Weg, den man für sich gefunden hat wieder stärker in’s Gefühl zu kommen und wieder auf die Intuition hören zu können. Auch dann solltest Du Dich unbedingt mit den Glaubenssätzen beschäftigen, die dazu führen, dass Du immer wieder solche Gedanken und Zweifel hast.

Wer sich als Gefühlsmensch bezeichnet, kann auch durch aufgeschnappte Emotionen von anderen unsicher werden oder gar dadurch, dass einem das Gefühl grade sehr deutlich sagt „Du, das was da gerade passiert passt nicht zu Dir“. Auch dann ist es wichtig, dass man versucht heraus zu finden, was einen so unsicher macht. Wieder in die Kommunikation mit sich selbst, mit der eigenen Intuition gehen.

Ich wünsche mir für Dich, dass auch Du einen oder verschiedene Wege und Möglichkeiten findest, wie Du Selbstvertrauen aufbauen kannst.
Ich freue mich sehr, wenn Du mir schreibst, wie es um Dein Selbstvertrauen aufbauen kannst.
Oder auch, welche Wege Du vielleicht schon hast, um Selbstvertrauen aufbauen zu können.

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Selbstvertrauen ist sooooooo wichtig.

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