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Kleidung gesund Waschen – Tipps vom erfahrenen Monteur

Kurz vor Heiligabend und die Waschmaschine geht kaputt. Zwei kleine Kinder daheim und das Wochenende steht auch vor der Tür. So war das am Freitag, 20.12.19. Glücklicherweise hat sich der Service gleich am 24.12. Vormittags angekündigt.
Ein sehr netter Monteur konnte uns die Waschmaschine dann reparieren. Während der Reparatur unterhielten wir uns dann über Waschmaschinenhygiene und gesundes Waschen – vor allem im Hinblick auf Kinder.

Dazu muss ich ganz kurz ausholen. Unsere Haut, ist das größte Organ über das wir Einflüsse von Außen aufnehmen. Wir sollten also extrem darauf achten, was wir auf unsere – und damit unter unsere – Haut lassen. Gerade bei meinen Kindern ist es mir sehr wichtig, dass sie möglichst keine Schadstoffe aufnehmen.
Also, was macht die gute Mama? Sie achtet auf das richtige Waschen. Bei mir sah das so aus:
Ökologisches Waschmittel, möglichst niedrig dosiert (bin ja auch Schwabe ;-)), Entkalkungspulver und bei Wäsche unter 60°C mit Hygienespüler. Weichspüler hab ich noch nie genommen, weil keine Duftstoffe in der Wäsche möchte.
Jetzt war mir das Problem bereits bekannt, dass der Hygienespüler erst am Ende in die Wäche kommt und damit nicht ganz ausgewaschen wird. Das war mir schon immer unangenehm und ich habe mir hier durch 1-2 weitere Spülgänge geholen. Allerdings ist das nicht grade ökologisch!

Der nette Monteur hat mir nun folgende Tipps gegeben (er ist auch Bio-Hobbybauer und daher von der Grundeinstellung sehr ganzheitlich orientiert), die ich gerne an euch weiter geben will:

Waschmittel ohne Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe verwenden.

Waschmittel möglichst gering dosieren. War die Wäsche nach dem Waschen sauber, dann das nächste Mal noch wengier nehmen. Die Herstellerangaben sind viel zu hoch angegeben.

Flüssigwaschmittel verwenden. Pulver setzt sich in der Wäsche fest, da es nicht vollständig aufgelöst und ausgespült wird. Das Flüssigwaschmittel direkt in die Trommel geben oder die Maschine starten, warten bis Wasser läuft und dann in die Schublade geben (leicht öffenen, man sieht dann dass das Wasser läuft). Dadurch wird das Waschmittel vollständig in die Wäsche gespült. Gibt es von Beginn an in’s Fach, dann wird ein Großteil des Waschmittels gar nicht bei der Wäsche angelangen. Daher Flüssigwaschmittel nehmen und am einfachsten direkt zur Wäsche in die Trommel geben. Hierbei ist auch wichtig, dass die Waschmaschine nicht überfüllt wird! Beachtet die maximale Füllmenge für das jeweilige Programm!

Auf Entkalkungspulver verzichten – selbst wenn man hartes Wasser hat. Er sagt er macht diesen Job nun schon einige Jahrzehnte und nicht mal bei sehr alten Maschinen war Kalk die Ursache dafür, dass die Maschine gestreikt hat. Zusätzlich setzt sich das Pulver in der Kleidung fest, weil auch das nicht vollständig aufgelöst und ausgewaschen wird. Das heißt also, wir tragen das Pulver durch unsere Kleidung direkt auf unserer Haut. Das wiederum kann unser Immunsystem, unsere Gesundheit der Haut stark beeinträchtigen. Besser: statt Entkalkungspulver gar nichts oder einen Schuss Essig rein geben.

Auf Hygienespüler verzichten. Wie bereits oben angeklungen wird der Hygienespüler erst ganz am Ende des Waschvorgangs durch die Weichspülkammer hinzugegeben und daher nicht mehr vollständig ausgespült. Viel besser: Essig in die Weichspülkammer geben. Das desinfiziert die Wäsche ebenso gut, ist ein Naturprodukt und schadet somit weder der Umwelt, nocht unserer Haut.

Auf Weichspüler verzichten. Hier gilt dasselbe wie für den Hygienespüler – Weichspüler verbelibt in der Wäsche und beeinträchtigt unsere Haut! Auch die Duft- und Konservierungsstoffe sind problematisch.

Für mich waren diese Tipps sehr wertvoll und ich werde sie so umsetzen:
Waschmittel weiterhin niedrig dosieren.
Hochwertiges Öko-Waschmittel verwenden.
Als Hygienespüler und Entkalker biologisch produzierten Essig in die Maschine geben. Nehmen wir hier wieder konventionell hergestellten Essig, bringen wir uns wieder Spritzmittel, etc. in die Wäsche!!
Wunderbarer Nebeneffekt: wird auch deutlich günstiger und ökologischer, da weniger Verpackungsmüll anfällt.

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