Intuition und Meditation. Muss das zusammen sein? Ist das das selbe? 4 Gründe, warum es nicht so ist.

Zu meiner Intuition habe ich innerhalb von Sekunden Kontakt.
Warum triggert mich dieser Vergleich von Intuition und Meditation so sehr? Diese Verknüpfung von Intuition und Meditation ärgert mich so sehr, weil sie suggeriert, dass Intuition:
1.       Esoterisch ist
2.       zu nutzen schwierig ist und dass man einen „langen Atem“ dafür braucht
3.       nur „so ein Gefühl“ ist aber nix konkretes
4.       schon ok ist aber halt nix, was einen jetzt wirklich vorwärts bringt.
Und dazu muss ich klipp und klar sagen: Bullshit! Meine Intuition ist im Alltag für mich und meine Kinder der Schlüssel. Meine Intuition kann ich sofort und zu jederzeit befragen und eine Antwort erhalten. Genauso, wie ich das auch mit einem anderen Menschen machen würde.

Intuition und Meditation. Muss das zusammen sein? Ist das das selbe? 4 Gründe, warum es nicht so ist. 1
Intuition? Bleib mir weg damit!

Zu 1., Intuition ist esoterisch

Was ist denn eigentlich esoterisch? Aus meiner Sicht ist esoterisch (so wie es heutzutage überwiegend verstanden wird) derjenige, der meint, dass er alles mit „good Vibes“, „in Liebe“, im frommen, erhöht schwebenden Zustand richten und erreichen kann. Man muss nur dauerhaft in sich selbst ruhen. Man muss an Hellseher, Tarot, Astrologie usw. glauben. Und natürlich lebt man in dem Verständnis „wir sind alle eins“ – Amen bzw. Shanti.
ABER, das hat 0,00000 und nix mit Intuition zu tun! Intuition ist nämlich das, was uns am Leben hält, Intuition ist eher mit Instinkt gleich zu setzen und auch das, was Tiere am Leben hält! Intuition ist das was jeder Mensch von Geburt an in sich hat. Das ist nichts, das man über esoterische Praktiken erreichen kann. Wir alle haben Intuition. Das einzige, was die meisten von uns wieder lernen müssen/dürfen ist, dass man seine Intuition total „normal“, bewusst und bodenständig nutzen kann.

Zu 2., Intuition und Meditation gehört zusammen. Intuition zu nutzen ist schwierig und es dauert lange, das zu lernen.

Auch hier kann ich getrost und vehement widersprechen! Mit meiner Intuition bin ich glücklicherweise schon immer ganz gut in Kontakt gewesen und seit 3 Jahren nutze ich meine Intuition täglich ganz bewusst. Und weißt Du, wie lange ich gebraucht habe, um das zu lernen? 3 Stunden! Ich gebe zu, mir ist das sehr leicht gefallen und ich hatte das in diesen 3h Kurs wirklich drauf. 3h! Leute, das ist alles andere als „dauert lange“ oder „benötigt jahrelange Meditation“.

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Zu 3. Intuition ist nur „so ein Gefühl“


„Nur so ein Gefühl“. Bauchweh ist auch „nur so ein Gefühl“ aber es sagt Dir ziemlich deutlich „Ey! Mein Bauch tut weh“. Ein Tier, das instinktiv Giftpflanzen meidet rettet damit sein Leben. Ist aber auch „nur so ein Gefühl“. Die Mama, die „nur so ein Gefühl hat“ und dann schnell nach Hause fährt und ihre Tochter in einem katastrophalen Zustand findet, ist auch „nur so einem Gefühl gefolgt“. Der erfolgreiche Zöllner, der irgendwie immer „den richtigen Riecher“ hat, kontrolliert überwiegend auch Leute wegen „so einem Gefühl“. Was ich damit sagen will: Ja, Intuition ist „so ein Gefühl“. Doch sie ist ein extrem wichtiges Gefühl, das uns etwas Wichtiges zu sagen hat! Und wenn wir das verstehen und dann auch noch ganz bewusst einsetzen, dann können wir „alles“ damit machen!
Mit „alles“ meine ich zum Beispiel auch, herausfinden was mit unseren Kindern los ist und was sie brauchen, damit es ihnen wieder gut geht! Damit meine ich auch herausfinden zu können, was mit unserem Tier los ist! Und ich mache das täglich bei meinen Kids, wenn es sein muss. Vom Schnupfen bis zum Wutanfall. Über die Intuition kann ich tatsächlich alle Ursachen finden (und lösen tu ich das dann mit der ORGANETIK. Aber das ist ein anderes Thema.).
Wir können unsere Intuition für Entscheidungen einsetzen um dann sicherer und schneller ins Handeln zu kommen. Unsere Intuition bietet uns die Abkürzung: statt mit dem Kopf alles 1000x zu durchdenken, drehen und zu wenden, Ausreden erfinden usw.: mit der Intuition direkt und schnell entscheiden und aktiv werden! Darum geht es doch, wir brauchen sinnvollen Aktionismus, der uns dem näher bringt, was wir schaffen wollen.

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Intuition ganz ohne Meditation einsetzen

Zu 4., Intuition ist schon ok, aber wirklich vorwärts bringen wird sie dich nicht.

Echt jetzt? Wer sagt das? Ich sage: wenn wir unsere Intuition sinnvoll und bewusst nutzen, dann bringt sie uns schneller voran als wir das erahnen können!
Denn es ist wissenschaftlich bewiesen, dass unsere Intuition, unser Bauchgefühl innerhalb von Millisekunden die richtige Antwort auf Fragen weiß. Unser Gehirn weiß es da noch lange nicht. Denn das muss erst denken, alle Fakten abwägen und dann evtl. doch die falsche Entscheidung treffen ;-).
Man weiß heute, dass es die Intuition ist, dass es unser Unterbewusstsein ist, das uns eigentlich steuert.
Nun schauen wir mal zwei Personen an, die eine Entscheidung treffen müssen. Sagen wir im die beiden müssen herausfinden, was mit ihrer Tochter – 2 Jahre alt – los ist.
Walli ist die eine und Kira die andere Mama.
Walli’s Tochter schläft nicht ein. Sie merkt, dass sie sich nicht richtig entspannen kann und braucht ewig bis sie einschläft. Das alles ist nervenaufreibend für die ganze Familie. Denn irgendwann möchte Walli und ihr Mann schließlich auch mal Feierabend haben. Als sich das Nacht für Nacht so entwickelt beschließt Walli etwas zu tun. Sie hat jetzt in Ihrer Welt 2 Möglichkeiten: Entweder einfach abwarten oder recherchieren. Googlen, Newsletter lesen, Kinderarzt anrufen, andere Mamas anrufen und auszuprobieren. Du merkst schon: das ist alles Zeitintensiv, von viel „hätte“, „könnte“ usw. geprägt und Walli muss verschiedene Dinge ausprobieren. Das alles kostet somit über einen langen Zeitraum Nerven, Energie und Harmonie. Denn irgendwann sind alle gereizt, weil es mit den Einschlafen nicht klappt. Wenn Walli’s kleine 2-jährige Tochter dann nachts auch noch häufig aufwacht –ja dann ist die Kack… am dampfen!
Kira steckt in derselben Situation. Auch ihre Tochter Maja schläft einfach nicht gut ein. Auch sie braucht ewig und drei Tage. Kira jedoch, wählt einen anderen Weg. Sie hat gelernt, bewusst mit ihrer Intuition zu arbeiten. Sie fragt also verschiedene Punkte für ihre Tochter ab. Zum Beispiel:
„Fühlt sich Maja sicher in ihrem Bett?“ -> Antwort die sie durch ihre Intuition und dann mit dem Tensor angezeigt bekommt: „Ja“. Also nächste Frage:
„Kann Maja abends abschalten?“ -> Antwort die sie wieder angezeigt bekommt: „Nein“.
„Was hindert sie am abschalten: zu aufgedreht?“ -> Antwort „Ja“
„Sollten wir früher Richtung Bett marschieren?“ -> Antwort „Ja“,… und so kann Kira weiter fragen und die passende Lösung ermitteln. Sie kann das sofort machen und muss nicht erst andere fragen oder recherchieren.
Genau so, kann Kira alle Fragen, anstehende Entscheidungen klären. Egal, ob für sich, ihre Kinder oder für ein Tier.

Bewusst eingesetzte Intuition bringt uns auch immer dann nach vorne, wenn wir sonst ein ewiges Kopfkarussell mit zig „Ja aber,…“ und „wenn, dann…“ oder „was, wenn es falsch ist?“ haben. Dann können wir im Bewusstsein, dass unsere Intuition bzw. unser Unterbewusstsein dasjenige ist, das innerhalb von Millisekunden die richtige Antwort kennt, auch sicher schnell Entscheiden!
Und dann geht‘s auch sicher schneller was vorwärts 🙂

Intuition und Meditation. Muss das zusammen sein? Ist das das selbe? 4 Gründe, warum es nicht so ist. 4
Intuition lernen Daniela Findeisen

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